Sozialtraining Klasse 3

Jeder Mensch ist wertvoll und jeder hat das Recht an Herz und Körper unversehrt zu bleiben.

Unter Anleitung von Frau Eckert führten wir ein zweitägiges Sozialtraining durch. Die Ziele: eine gute Klassengemeinschaft entwickeln und erfolgreich in der Schule lernen können.

Während des Programms lernten wir schwierige Wörter kennen wie Bedürfnisaufschub und Frustrationstoleranz. Dahinter verbargen sich die Fähigkeiten „Ich kann warten“ und „Ich kann etwas aushalten“. Es gibt Situationen, in denen ist dies gar nicht so leicht. Wir übten die Ruheregel ein, bestanden Mutproben und schrieben einander ehrliche Lob- und Wunschbriefe. Neben den Menschenrechten erfuhren wir, wie wir uns gewaltfrei wehren können, wenn jemand unsere Rechte verletzt.

Das Training war anstrengend und ist noch längst nicht zu Ende. Wir bleiben dran, denn wir wollen stark werden.

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Erstes Treffen der Jugendbeteiligung in Calw

Die Klassensprecher der Wimbergschule im Sitzungsaal des Calwer Rathauses

Am 14. Oktober liefen wir Klassensprecher von den Klassen 8, 9 und 10 zusammen mit Vertrauenslehrer Herr Drossart nach Calw, um beim ersten Treffen der Jugendbeteiligung Calw teilzunehmen. Nachdem alle Teilnehmer angekommen waren, stellten wir uns alle vor und lernten Bürgermeister Kling kennen.

Er gab uns dann seine goldene Bürgermeister-Kette, sodass wir gemeinsam Fotos machen konnten. Es gab einen Vortrag über die neue Mobilität in Calw und die Hermann-Hesse-Bahn. Weiterhin redeten wir darüber, was sich in Calw im nächsten Jahr ändern soll. Es soll neue Aufzüge beim ZOB, eine Beach-Bar, Roller und Fahrräder zum Ausleihen, Sitzbänke und vieles mehr geben.

Zusammen stimmten wir über das Jugendbeirats-Logo ab und redeten über neue Ideen, die andere Schüler hatten. Am Ende aßen wir Pizza und fuhren mit dem Bus zurück. Es war wirklich super, einen Einblick in den Verwaltungssaal und die Beschlüsse vor Ort zu bekommen. Es freut mich, dass ich Mitglied der Jugendbeteiligung in Calw bin.

Vanessa, Klasse 10

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„Du bist einmalig“ – Der Einschulungsgottesdienst der Grundschule

Unser Schuljahresanfangsgottesdienst am 23.09.2021 stand unter dem Motto: „Du bist einmalig.“ Mit dieser Botschaft wollten wir unsere neuen Erstklässler herzlich willkommen heißen in unserer Schulgemeinschaft.

Für diesen Anlass übten wir ein kleines Theaterstück ein nach dem Bilderbuch von Max Lucado. Bereits vor den Sommerferien begannen wir mit den Proben.

Die Geschichte erzählt von Holzpuppen, die sich ständig für ihr Aussehen und ihre Leistungen bewerten. Dabei ergeht es der Puppe Punchinello besonders schlecht. Sie bekommt nur graue Punkte und wird so immer trauriger und einsamer. Zum Glück trifft Punchinello auf Lucia, eine Holzpuppe, an der keine Sterne oder Punkte haften bleiben. Von ihr bekommt Punchinello den Ratschlag den Holzschnitzer Eli zu besuchen, der alle Puppen erschaffen hatte. Für ihn sind die Leistungen der Puppen unwichtig. Er liebt jede einzelne so wie sie ist, nämlich einmalig.

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Einschulung der Klasse 1 am 16. September

Jeder ist anders und das ist gut so! – Wimberger Schulanfänger pflanzen einen Birnenbaum

Am Donnerstag nach den langen Sommerferien war für die Wimberger Erstklässler der ersehnte, große Tag: Sie wurden in ihre Grundschule zu ihrem ersten Schultag herzlich willkommen geheißen. In der Einschulungsfeier sollten die Kinder der ersten Klasse so richtig Lust auf die folgenden vier Jahre an ihrer Schule bekommen, denn die Klassen der Grundschule Wimberg zeigten ein vielfältiges Programm, um ihre neuen, kleinen Mitschülerinnen und Mitschüler willkommen zu heißen. Neben der Flöten-AG, der Klasse 2 mit einem Gedicht und Klasse 4 mit einem Becher-Rap, führten die 3. Klassen ein Anspiel zum Bilderbuch „Elmar der bunte Elefant“ vor. Die Botschaft „Jeder ist anders – und das ist gut so!“ sollte die Erstklässler ermutigen auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

Begrüßung durch die Großen

Den Abschluss der Einschulungsfeier im evangelischen Gemeindehaus machte Konrektor Jürgen Müller, als er den neuen Kindern die vom Förderverein gestifteten Schul-T-Shirts überreichte. Genau dazu passte auch das Schlusslied „Du gehörst zu uns“, mit dem alle Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen anschließend aufs Herzlichste zum Ausdruck brachten, dass ihnen alle Neuen wichtig und willkommen sind.
Doch damit war der erste Schulvormittag noch nicht zu Ende. Den Abschluss der Einschulungsfeier im evangelischen Gemeindehaus machte Konrektor Jürgen Müller, als er den neuen Kindern die vom Förderverein gestifteten Schul-T-Shirts überreichte. Genau dazu passte auch das Schlusslied „Du gehörst zu uns“, mit dem alle Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen anschließend aufs Herzlichste zum Ausdruck brachten, dass ihnen alle Neuen wichtig und willkommen sind.

Doch damit war der erste Schulvormittag noch nicht zu Ende. Nach der ersten Schulstunde folgte ein weiterer Programmpunkt: Die Erstklässler pflanzten mit Hilfe ihrer Klassenlehrerinnen einen Birnenbaum. Der Förderverein hatte vor vier Jahren die Aktion ins Leben gerufen und nun ist auf dem Schulgelände bereits eine kleine Obstbaumallee zu finden. Jedes Jahr finanziert die ehemalige Rektorin Dagmar Hahn den Baum für den neuen Jahrgang und die Stadt übernimmt die Kosten der Pflanzung durch die Gärtnerei Fink. Auch der neue Baum begleitet nun neben den drei schon vorhandenen die Erstklässler und alle anderen Kinder der Wimbergschule durch das ganze Jahr und ermöglicht für viele Unterrichtsthemen handlungsorientierten Unterricht. Ein nachhaltiges Projekt zu Beginn des neuen Lebensabschnittes der Schulanfänger in der Wimbergschule.

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Wichtige Infos zum Schulstart unter Pandemie-Bedingungen

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und wir freuen uns wieder auf euch bzw. Sie.

Hier haben wir alle wichtigen Vorgaben des Kultusministeriums zum Beginn des neuen Schuljahres am 13.09. zusammengestellt, was die Corona-Situation an den Schulen betrifft.

Das Wichtigste ist sicher, dass wieder für die erste Zeit ein Mund-Nasenschutz im Untericht vorgeschrieben ist.

Alles weitere kann hier nachgelesen werden:

Corona-Verordnung Schule vom 27.08.2021 (pdf)

https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/corona-verordnung-schule

https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/eltern-schuelerinfo-corona

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Sommerferien

Endlich sind die heiß ersehnten Sommerferien da! Nach diesem Corona-Schuljahr, das allen viel Kraft kostete, ist hoffentlich Zeit zum Ausspannen, Erholen und für sorgenfreie Urlaubserlebnisse.

Am Montag, 13. September beginnt das neue Schuljahr für die Klassen 2 – 10. An diesem Tag fängt der Unterricht um 8.15 Uhr an und endet um 12.30 Uhr.

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Wir mussten „Tschüss“ sagen: Verabschiedungen im Kollegium

Das Lehrerkollegium traf sich am 28. Juli noch nachmittags im Grundschulhof

Nachdem die Schüler in die Sommerferien entlassen worden waren, traf sich das Kollegium der Wimbergschule noch nachmittags im Schulhof der Grundschule, um Abschied zu feiern. Zum einen durfte Lehrerin Inge Hinz in den wohlverdienten Ruhestand gehen, zum anderen verlässt Rektor Markus Schwämmle die Schule. Beim gemeinsamen Grillen, das auch trotz eines kurzen Regenschauers dank des Schutzes der großen Platane und Linde nicht unterbrochen werden musste, galt es „Tschüss“ zu sagen.

Frau Hinz wird in den Ruhestand verabschiedet

Inge Hinz war nach den Stationen Ehningen und Schömberg am Schluss auf dem Wimberg zu Hause. Markus Schwämmle übergab ihr die Entlassungsurkunde und meinte, dass es nicht selbstverständlich gewesen sei, dass Hinz sich trotz des nahen Ruhestandes noch voller Elan in den Präsenzunterricht unter Corona-Bedingungen gestürzt habe, ins Homeschooling und den Videounterricht eingearbeitet habe und immer für ihre Schüler da gewesen sei. Sie hätte sich das nicht mehr zumuten müssen, zollte ihr Schwämmle Respekt. Er kenne andere Beispiele, wo Kollegen sich aus Altersgründen und damit als Risikogruppe das nicht mehr angetan hätten. Das spreche auch für das gute Klima im Kollegium. Dieses verabschiedete Kollegin Hinz mit einem Lied nach der Melodie „Auf d‘r Schwäb‘sche Eisenbahne“, in dem die Worte „Werden dich nun vermissen, auch dein kompetentes Wissen“ allen aus dem Herzen sprach.

Mit einem Lied verabschiedet sich das Kollegium von Frau Hinz

Anschließend musste Rektor Schwämmle selbst verabschiedet werden. Nachdem er zuvor Lehrer an der Schule gewesen und anschließend zum Rektor ernannt worden war, fiel der Abschied allen ganz besonders schwer. Aus privaten Gründen gibt er den Rektorenjob auf und arbeitet zukünftig als Lehrer im Raum Nagold. Konrektor Jürgen Müller fand die richtigen humorvollen Worte, indem er Markus Schwämmle in Markus „Gschwind“ umtaufte.

Herr Müller macht aus Markus Schwämmle Markus „Gschwind“

Gschwind steht hier als schwäbischer Begriff für das Wort schnell, denn „alles musste gschwind gehen“: zum Beispiel gschwind hier was erledigen, gschwind eine neue Corona-Verordnung umsetzen, gschwind ein Elterngespräch führen, gschwind ein Telefonat mit dem Schulamt führen, gschwind etwas auf der Baustelle Wimbergschule organisieren. Das Hauptgebäude wird ja derzeit in einen Kindergarten umgebaut, was die tägliche Arbeit am Schluss sehr erschwerte. Dadurch, dass die Werkrealschule auf dem Wimberg in den nächsten Jahren ausläuft und es in den nächsten Jahren noch viel mehr Abschiede gibt, war allen etwas wehmütig zumute. Vom Kollegium bekam Markus Schwämmle als Zeichen einen Apfelbaum, der hoffnungsvoll in die Zukunft blicken soll.

Ein Apfelbaum als Abschiedsgeschenk der Hoffnung

Es wurde noch manche Anekdote aus dem gemeinsamen Schulleben ausgetauscht, ehe sich dann auch die letzten Kolleginnen und Kollegen kurz vor Mitternacht in die Sommerferien verabschiedeten.

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Tolle Leistungen mit Preisen und Belobigungen

Am letzten Schultag trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 8, die im Zeugnis einen Preis oder ein Lob für besondere Leistungen erhalten hatten, für ein Gruppenfoto. Glückwunsch für diese tollen Ergebnisse!

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Zeugnisausgaben am 23. Juli: Die Neuner und Zehner haben ihren Abschluss in der Tasche

Die erfolgreichen Schüler der Jahrgangsstufe 9

Als die Zehntklässler ihren Klassenlehrer Lukas Drossart zum Gruppenfoto mit auf die Bühne baten und er sich mit dem Daumen nach oben vor seine Schützlinge quer auf den Boden legte, gingen auf dem Pausenhof der Wimbergschule die beiden Abschlussfeiern der Jahrgangsstufen 9 und 10 zu Ende. Dank des tollen Sommerabends konnten die Feiern coronakonform dort vor tollen Kulissenwänden stattfinden, die von den Neuntklässlern in einer Projektwoche hergestellt worden waren.

Begonnen hatte alles um 17.00 Uhr mit der Verabschiedung der Klasse 9. Klassensprecher Dinis Ribeiro Soares begrüßte die anwesenden Eltern, Lehrkräfte und Verwandten und betonte, wie schwer das Abschlussjahr vor allem wegen Corona gewesen sei. Und Denise Frey bedankte sich bei Klassenlehrerin Carla Mastrippolito und verwies darauf, dass Corona nicht an allem schuld war: „Sie haben uns wie Ihre Kinder behandelt, auch wenn Sie uns manchmal sicher hätten umbringen können.“ Diese gab den Dank an Ihre Schüler zurück und blickte auf die gemeinsame Zeit zurück: „Wir hatten zwei schöne, aber auch komische Jahre hinter uns“, aber die Schüler hätten das sehr gut gemacht. Als Geschenk gab sie den Absolventen ein Überlebenspaket mit, das etwa ein Stück Toilettenpapier enthielt, falls doch mal etwas in die Hose gehen sollte, oder ein Kleeblatt, „damit ihr alles Glück der Welt erhaltet“, so Mastrippolito. Bevor 24 der 27 Neuntklässler ihren Hauptschulabschluss in den Händen halten konnten, blickte Rektor Markus Schwämmle in die Zukunft. Auch wenn die Schüler in ihrem späteren Leben einmal scheitern sollten, sei das ein Anfang und kein Ende: „Wenn es doch mal Rückschläge gibt, ist es nicht einfach, damit umzugehen. Aber es lohnt sich.“ Mit dem Hauptschulabschluss in diesem Pandemiejahr seien sie gut auf das Leben vorbereitet.

Die Zeugnisübergabe der 9er in Einzelbildern


Einen Preis erhielten Patricia Bytow, Samira Krasnici und Iris Ribeiro Soares. Mit einem Lob konnten Vanessa Kucova sowie David Radek nach Hause gehen.


Die Zehner haben es geschafft: Gruppenfoto mit Herrn Drossart

Anschließend betraten die Zehntklässler die Bühne. Die Klassensprecher Justin Esposito und Simon Schwämmle bedankten sich bei ihrem Klassenlehrer. Vieles sei zwar mit Homeschooling und Abstand halten schwierig gewesen. Schülersprecherin Hanna Weil ergänzte: „Was ich am allerschlimmsten fand, war, dass der Kontakt zu den anderen Schülern so schwierig war.“ „Aber mit Ihnen konnte man während des Unterrichts Spaß haben“, lobte Justin seinen Klassenlehrer. Die Elternvertreter Miriam Distler und Andreas Ruoff bedankten sich beim Lehrerkollegium für die tolle Arbeit während des herausfordernden Abschlussjahres. So sei die erfolgreiche Einführung der Moodle-Lernplattform und der Videounterricht an der Wimbergschule Gold wert gewesen, auch wenn die Abschlussklassen häufig Präsenzunterricht bekommen hätten, weil sich die Schüler jederzeit in den Online-Unterricht einwählen konnten, etwa wenn sie krank gewesen seien. „Normal kann jeder“, betonte Ruoff und beglückwünschte die Schüler zu ihrem Abschluss. Lukas Drossart bedauerte, dass die sonst normalen außerschulischen Aktivitäten in diesem Schuljahr nicht möglich gewesen seien, aber wenigstens habe die Klasse zum Abschluss noch einen Ausflug zum Hochseilgarten in Nagold machen können. Seine Ängste im Vorfeld für seine erste zehnte Klasse als junger Lehrer seien unbegründet gewesen. Denn „ihr seid tolle junge Leute“, lobte Drossart seine erfolgreiche Klasse. Lediglich einer von 18 Schülern schaffte den mittleren Bildungsabschluss nicht.


Mit einem Durchschnitt von 1,5 erhielten die Jahrgangsbesten Madita Bytow und Nico Kalmbach einen Preis, ebenso Justin Esposito, Rattawan Nansin, Nils Walter und Hanna Weil. Letztere wurde auch für herausragende Leistungen im Fach Religion mit dem Paul-Schempp-Preis ausgezeichnet, der sogar vom Oberkirchenrat unterschrieben wurde. Ein Lob bekamen Pia Fenchel und Kalle Ganzhorn.


Die 10er bekommen ihr Zeugnis

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Überfall auf eine Gaststätte – Stefan M. vor dem Jugendgericht (ein Rollenspiel der Klasse 7 am 13. Juli)

An diesem Dienstagnachmittag verwandelte sich das Klassenzimmer der 7a in einen Gerichtssaal, denn im Fach Gemeinschaftskunde spielten die Schüler*innen eine Jugendgerichtsverhandlung nach. In der Woche davor wurde besprochen, wie der Ablauf in einem Jugendprozess ist und die einzelnen Rollen wurden in Kleingruppen ausgearbeitet. Auch die Straftat, die im Schulbuch als Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft zusammengefasst ist, lasen wir gemeinsam, damit jeder weiß, was passiert ist und warum Stefan M. vor Gericht steht. Der angeklagte 19-jährige Jugendliche Stefan M. hatte zusammen mit seinen Kumpels Thomas B. und Christiane O. die Gaststätte Wiesenstube überfallen. Während das Mädchen vor dem Gebäude Schmiere stand, stürmten die beiden Jungs in den Gastraum und raubten zwei Gäste aus. Während Stefan M. mit einer Softair-Pistole die Überfallenen bedrohte, hatte Thomas B. einen Schlagstock dabei. Weil sie um ihr Leben fürchteten, rückten die beiden Gäste Geld im Wert von 5400 Euro heraus und gaben auch ein Handy im Wert von 400 Euro ab. Soweit der Bericht.

Die Zeugenbefragung ist in vollem Gang.

Jetzt eröffnete Jason als Richter die Verhandlung, seine beiden Schöffinnen Sophie und Lily unterstützen ihn während der Gerichtverhandlung. Der Angeklagte alias Tom hielt zum Schutz vor der Öffentlichkeit einen Aktenordner vor sein Gesicht, neben ihm saß seine Verteidigung Alissa und Hanna. Doch leider bekam Stefan M. im Prozess nicht die gewünschte Unterstützung, da sich die beiden Rechtsanwältinnen häufig zurückhielten. Auf der Gegenseite saß die Staatsanwaltschaft mit Jessica, Sigrun und Inola. Auch hier hätte mehr Power nichts geschadet. Unterstützt wurden die drei Damen aber von Herrn Vogel, der sich aus dem Publikum immer wieder einmischte und wichtige Fragen an die Zeugen stellte. Die Zeugen Mostafa und Mohammad als Herr Maier und Herr Müller gaben ausführlich Antwort bei der Befragung, auch Aris von der Polizei konnte zur Aufklärung beitragen. Besonders engagiert zeigten sich bei der Verhandlung die Sachverständigen Semina und Laurent von der Jugendgerichtshilfe, die zum Umfeld und der Persönlichkeit von Stefan M. sehr viel Fachwissen vortragen konnten. Nach 45 Minuten Verhandlungszeit zog sich das Gericht zurück und nach kurzer Beratungszeit sprachen Jason, Lily und Sophie ihr Urteil: Stefan M. bekommt zwei Jahre auf Bewährung und muss 30 Sozialstunden ableisten. Aufmerksam verfolgt wurde der Prozess von Lina und Jessie von der örtlichen Zeitung.

Das Rollenspiel machte allen Spaß und eigentlich wollten wir als Abschluss der Unterrichtseinheit das Amtsgericht Calw besuchen und dort eine echte Gerichtsverhandlung besuchen. Aber leider war dies auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht möglich, weil dort derzeit keine Besucher zugelassen sind.

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