Unserer Werkrealschule droht das Aus: Wir sind damit nicht einverstanden!

  • Gegenmeinungen zur geplanten Schließung der Werkrealschule

Mathilde und Jessica aus Klasse 10 setzen sich für unsere Werkralschule ein:

„Wir haben sehr profitiert“

Die Werkrealschule auf dem Wimberg wird voraussichtlich schließen – unter anderem, weil sich zu wenige Schüler für das neue Schuljahr anmeldeten. Viele Menschen sind darüber nicht glücklich. So auch Jessica Lanca Da Silva aus Bad Liebenzell und Mathilde Schoss aus Alzenberg.

Wir sind zwei Schülerinnen der 10. Klasse der Wimbergschule und sind sehr traurig darüber, dass unsere Werkrealschule schließen soll“, erklären die beiden Mädchen in einem Schreiben. „Da wir diese Entscheidung für falsch halten, möchten wir uns dafür einsetzen, dass die Werkrealschule auf dem Wimberg nicht geschlossen wird.“ Die Schule biete vieles, was sie in ihrer Schulzeit als sehr positiv erlebt hätten. Die Lehrer setzten sich für jeden Schüler ein und niemand werde zurückgelassen. Darüber hinaus würden mehrere Praktikumsmöglichkeiten, auch bei den 17 Bildungspartnern der Schule, geboten. Und „auch das Haus auf dem Wimberg profitiert von unserer Schule, weil dort jedes Jahr die Achtklässler ein Sozialpraktikum machen“, heißt es weiter.

„In der 5. Klasse mögen wir mit wenigen Schülern starten, doch so wie man es an unserer Klassenstufe sieht, kamen immer mehr Schüler im Lauf der Jahre hinzu. Wir sind damals mit 28 Schülern in Klasse 5 gestartet, aber letztes Jahr haben 46 Schüler ihren Hauptschulabschluss gemacht und auch jetzt sind wir noch 34 Schüler, die ihren Werkrealschulabschluss machen. Deshalb finden wir, dass man nicht nur auf die Anmeldezahlen in Klasse 5 schauen sollte“, appelieren die Schülerinnen. Außerdem werde die Schulart Werkrealschule vom Staat vernachlässigt, während andere andere Schularten stark unterstützt würden.

„Leider sind auch die Gebäude und Klassenzimmer der Wimbergschule total veraltet, weil die Stadt Calw unsere Schule nicht modernisiert hat. Das ist schade, denn dadurch ist die Schule für viele Eltern unattraktiv geworden“, bedauern sie. Denn: „Wir haben von der Wimbergschule sehr profitiert und sind froh, an dieser Schule gewesen zu sein“, betonen die beiden abschließend.

(Artikel im Schwarzwälder Boten vom 26.06.2020)

Herbert Schäfer (unser ehemaliger Lehrer) schreibt im Schwarzwälder Boten:

Region wäre ohne diese Einrichtung ärmer

Gerade mal eine knappe Woche dauerte es nach der Ankündigung, dass die Wimbergschule schließen wird, da kamen schon die ersten Vorschläge, wie die Einrichtung künfig genutzt werden könnte.

Gleichzeitig ist es schon etwas erstaunlich, dass sich der Schulträger in den letzten Monaten durchgerungen hatte, anstehende unumgängliche Renovierungs- oder Ausbauarbeiten durchzuführen… wie es im damaligen Zeitungsbericht hieß, die immerhin schon seit etwa 20 Jahren anstanden!! Manch andere Schule wurde mit mehr Aufmerksamkeit bedacht. Die Wimbergschule hätte sich gefreut, wenn solche Aktivitäten auch früher schon stattgefunden hätten… sie hätte es verdient.

Wohlgemerkt: Möglichkeiten zu schaffen für Kinder- und Schülerbetreuungen sind in Zukunft wichtiger denn je, genauso wie Anlaufmöglichkeiten für die Wimberger Bevölkerung.

Wenn es tatsächlich zur Schließung der Schule kommt, wird man sehr schnell merken, welche Bedeutung diese Schule über Generationen für umgebende Ortschaften beziehungsweise die Region bisher hatte: Vertrautheit, Überschaubarkeit, enge Kontakte auf kurzen Wegen zwischen Schule und Familien und vieles mehr. All diesen Kindern und Jugendlichen konnten dort wichtige Bausteine für ihre Zukunft mitgegeben werden, um ihren eigenen Lebensweg zu finden. Und wie viel ärmer wäre unsere Region ohne all diese ehemaligen Schüler und Schülerinnen in all den Handwerksbetrieben, sozialen Einrichtungen, Praxen, Versorgungsbetrieben, die wir tagtäglich so gerne in Anspruch nehmen.

(Der Leserbrief erschien am 26.06.2020 im Schwarzwälder Boten)

 

  • Die Planungen der Stadt Calw dazu

Entsteht auf dem Wimberg ein Kinderhaus?

Die Gespräche über die Zukunft der Kinderbetreuung auf dem Wimberg gehen in die nächste Runde. Statt des ursprünglich vorgesehenen zweigruppigen Kindergartens in der Waldsiedlung liebäugelte der Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung nun mit einem weit größeren Projekt: einem Kinderhaus auf dem Gelände der Werkrealschule.

Seit November 2018 arbeitet die Calwer Stadtverwaltung an Plänen für den Neubau eines zweigruppigen Kindergartens in der Wimberger Waldsiedlung. Mehrere kommunale Gremien in Calw – vom Kultur-, Schul- und Sportausschuss über den Bau- und Umweltausschuss bis zum Gemeinderat – hatten diesem Vorhaben in den vergangenen Monaten auch stets zugestimmt. Bis zur Sitzung des Gemeinderats im März dieses Jahres.

Kurz vor dem Bauantrag bemängelten die Räte damals unter anderem, bei dem Entwurf fehlten sowohl genügend Parkplätze, als auch die Möglichkeit, das Gebäude um ein dritte Gruppe zu erweitern. Gerade eine solche Erweiterung war zwar im vergangenen Jahr im Gespräch gewesen; allerdings hatte die Abteilung Hochbau darauf hingewiesen, dass das vorgesehene Grundstück dafür zu klein sei. Ungeachtet dessen hatte der Gemeinderat im März entschieden, das Projekt nochmals an den Bau- und Umweltausschuss zurückzuspielen und der Verwaltung den Auftrag erteilt, Vorschläge für eine Erweiterung zu erarbeiten.

In der jüngsten Sitzung des Gremiums präsentierte die Verwaltung daher nun verschiedene Alternativen, die man für die Zukunft weiterverfolgen könnte. Wobei Oberbürgermeister Florian Kling zu Beginn nochmals darauf hinwies, das bislang stets lediglich ein zwei­gruppiger Kindergarten beauftragt worden sei. Dies wurde auch durch die ungewöhnlich ausführlichen Sitzungsunterlagen deutlich, die nicht nur den aktuellen Stand, sondern auch die alten Beschlussvorlagen der vorangegangenen Sitzung enthielten.

Darüber hinaus, so der OB, habe auch die Planung für die künftig notwendige Anzahl an Betreuungsplätzen ergeben, dass der Bedarf über den bislang geplanten Kindergarten gedeckt werden könne – unter anderem, weil derzeit auch kein großer zusätzlicher Bedarf beispielsweise aus Altburg oder Alzenberg zu erwarten sei, da es dort keine großen Neubaugebiete gebe.

Die möglichen Varianten, die Andreas Hailer vom Hochbauamt vorstellte, gliederten sich von A bis F.

Variante A sieht vor, schlicht die bisherige Planung für den zweigruppigen Kindergarten weiterzuverfolgen.

Bei Variante B würde das Projekt leicht abgeändert, indem die vorgesehene Hol- und Bringzone in sechs Parkplätze umgewandelt wird.

Variante C ermöglicht eine Aufstockung der Gebäude und damit eine dritte Gruppe; zudem könnten die Hol- und Bringzone erhalten und zehn Stellplätze geschaffen werden – allerdings müsste dann ein weiteres, daneben liegendes Grundstück miteinbezogen werden. Dieses wurde daher momentan aus dem Verkauf genommen; die Stadt würde dadurch Einnahmen in Höhe von 118 560 Euro verlieren.

Bei Variante D müsste neu geplant werden; der Kindergarten würde dann auf einem deutlich größeren Grundstück im äußersten Nordwesten der Waldsiedlung entstehen. Hier wäre genug Platz für drei, eventuell sogar vier Gruppen sowie bis zu elf Parkplätze. Allerdings ist an dieser Stelle bislang Geschosswohnungsbau vorgesehen. Die Nachteile: längere Laufwege, auch in die Grünanlage in der Siedlungsmitte, höhere Grundstückskosten, Verlust von Geschosswohnungen, erneute Planungskosten und Zeitverlust.

Variante E umfasst den Neubau in der Waldsiedlung, wie er bis jetzt geplant wurde, zuzüglich der Möglichkeit, den alten Kindergarten in der Pestalozzistraße 13 bei Bedarf zu erweitern und umzubauen. Dort sei ausreichend Platz: Allein der Außenbereich dieser Einrichtung, das verdeutlichte eine in der Sitzung gezeigte Grafik, ist größer als das gesamte Grundstück, das für den Neubau vorgesehen ist.

Am besten schien den Räten jedoch Variante F zu gefallen: ein Verzicht auf den Kindergarten in der Waldsiedlung zugunsten eines möglichen Kinderhauses auf dem Areal der derzeit noch bestehenden Werkrealschule, die aufgrund zu geringer Anmeldezahlen in den kommenden Jahren auslaufen und schließen wird. „Möglichkeiten gibt es hier viele“, führte Hailer aus – vom Umbau bis zum Abriss und Neubau. Fest stehe aber auch, dass alle Gebäude sanierungsbedürftig sind. Was möglich sei und was nicht, müssten weitere Untersuchungen klären.

Oberbürgermeister Kling brachte in diesem Zusammenhang erneut sein Bedauern über das Aus der Werkrealschule zum Ausdruck. Dieser „herbe Rückschlag“ könne nun jedoch auch eine große Chance bieten, das „alte“ und das „neue“ Wimberg zusammenzuführen, den Austausch zu verbessern und insgesamt den Ort zu stärken. Dem OB schwebt dabei vor, eine Einrichtung zu schaffen, die sämtliche Betreuungsformen für Kinder im Alter zwischen null und zehn anbietet. Im Zuge einer Quartierentwicklung könnten darüber hinaus beispielsweise Räume für einen Jugendtreff oder die Volkshochschule entstehen.

Auch Jürgen Ott (Gemeinsam für Calw) sah bei der Variante F „viele Vorteile, viel Potenzial“. Gerne hätte er auch bereits eine Kostenschätzung für die einzelnen Vorschläge gesehen, gab aber zu, dass dies zu diesem frühen Zeitpunkt noch zu viel verlangt wäre. Einen Nachteil sah er dagegen darin, dass jene, die sich Grundstücke der Waldsiedlung gekauft hätten, eben dort mit einem Kindergarten rechneten – zumal es für die neuen Wimberger Bürger Planungssicherheit hinsichtlich des Zeitfensters brauche. Kling erwiderte, dass die Kosten zumindest für die Varianten A und B klar seien: rund 2,5 Millionen Euro. Würden diese verworfen, wären zumindest die bereits angefallenen Planungskosten von etwa 110 000 Euro eventuell „in den Sand gesetzt“. Hinsichtlich des Zeitfensters erklärte der OB, dass der Betreuungsbedarf ab September 2021 bestehe. Angesichts der Verzögerungen, die durch den Wunsch nach Alternativen vonseiten des Gremiums entstanden seien, könne dieser Termin aber ohnehin nicht gehalten werden. Eine Zwischenlösung werde so oder so gebraucht.

„Bis wann könnte man eine Kostenschätzung auf den Weg bringen?“, wollte Adrian Hettwer (Gemeinsam für Calw) zur Variante F wissen. Zunächst, erläuterte Andreas Quentin, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Verkehr, müssten nun mehrere Büros beauftragt werden, Vorschläge für die Gestaltung des Areals zu erarbeiten. Diese könnten nach der Sommerpause vorliegen.

Auch Dieter Kömpf (Freie Wähler) plädierte für Variante F. „Wichtig ist nur, dass wir es relativ schnell machen“, meinte er. Im Zweifelsfall habe man dann „vielleicht nur ein Dreivierteljahr verloren“.

Irmhild Mannsfeld (Neue Liste Calw) sah ein mögliches Kinderhaus als „ausgesprochen gute Chance“, „die man unbedingt nutzen muss“. Ein weiterer Vorteil dieser Alternative sei, dass dann die nicht benötigten Grundstücke in der Waldsiedlung verkauft werden könnten. Angesichts der Corona-Krise komme es auf jede mögliche Einnahme an.

OB Kling betonte am Ende, dass es zudem auch wichtig sei, die Menschen auf dem Wimberg „abzuholen“ und in die Planungen miteinzube­ziehen.

Letztlich sprach der Bau- und Umweltausschuss dem Gemeinderat einstimmig die Empfehlung aus, die Verwaltung mit der Weiterentwicklung der Variante F zu beauftragen und eine Mehrfachausschreibung für verschiedene Büros vorzubereiten. Der Ball liegt nun beim Gemeinderat.

(Artikel von Ralf Klormann im Schwarzwälder Boten vom 22.05.2020)

 

  • Die bittere Tatsache: Wir haben zu wenig Anmeldungen für Klasse 5

Werkrealschule wird schließen

Was sich bereits im vergangenen Jahr abzeichnete, ist nun eine Tatsache: Die Werkrealschule auf dem Wimberg wird voraussichtlich in wenigen Jahren ihre Pforten schließen. Die Gründe: zu wenige Anmeldungen, zu viele andere Werkrealschulen in der Nähe.

Viele Menschen haben in der vergangenen Zeit um den Erhalt dieser Bildungseinrichtung gekämpft – und am Ende doch verloren. Die schlechte Nachricht kommt wegen der Corona-Krise später als erwartet (die Auswertung der Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen verzögerte sich), dürfte die Betroffenen deshalb aber nicht weniger schmerzen: Lediglich elf Anmeldungen verzeichnet die Werkrealschule auf dem Wimberg für eine neue fünfte Klasse im kommenden Schuljahr. Laut dem Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg sind das zu wenige: Wird in zwei unmittelbar aufeinander folgenden Schuljahren die Mindestschülerzahl von 16 in der Eingangsklasse nicht erreicht, droht die Schließung dieser Bildungseinrichtung.

„Die Zahlen lassen keine Wahl, wie die Beratung mit dem Leitenden Direktor des Staatlichen Schulamts, Volker Traub, bestätigt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Calw. Werde die Mindestschülerzahl zwei Jahre hintereinander nicht erreicht, könne ein Schulstandort nur erhalten bleiben, wenn keine andere Werkrealschule in erreichbarer Nähe vorhanden sei. Eine Voraussetzung, die ebenfalls nicht erfüllt ist: Da die Erna-Brehm-Schule in der Calwer Badstraße vom Wimberg aus problemlos erreicht werden könne und den Schülern ebenfalls „ausgezeichnete Bedingungen bietet, wird das Regierungspräsidium die Weiterführung der Schule nicht zulassen. Der Bescheid zum Auslaufen der Schule wird nach der offiziellen Schulstatistikerhebung im Herbst erwartet“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Calw habe insgesamt mit drei Werkrealschulen in Heumaden, auf dem Wimberg und in der Innenstadt ein zu großes Angebot für die sinkende Nachfrage. „Sowohl die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung als auch der zu den Vorjahren geringere Viertklässlerjahrgang wirken sich jetzt aus“, meint die Verwaltung zu den Gründen.

Calws Oberbürgermeister Florian Kling habe diese Entwicklung mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. „Das ganze Team an der Schule, allen voran Schulleiter Markus Schwämmle, haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Es ist sehr schade, dass es damit für nachfolgende Jahrgänge nicht mehr weitergehen wird“, so Kling. Von der „hervorragenden Arbeit“, die auf dem Wimberg geleistet werde, habe er sich auch beim Schulfest in diesem Jahr noch überzeugen können.

Überhaupt setzten sich zahlreiche Menschen in der Vergangenheit immer wieder für den Erhalt der Bildungseinrichtung ein. Vertreter der Schule, der Eltern, der lokalen Politik und örtliche Unternehmer hatten sich aus diesem Grund Anfang März erstmals zu einem Stammtisch der Bildungspartner im Haus auf dem Wimberg getroffen – um „dieses erfolgreiche Projekt weiterzuführen“, wie der Wimberger Bezirksbeirat Florian Fuchs damals betonte. Die Schule kooperiert mit insgesamt 17 Bildungspartnern aus der Region, um die Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern.

Calws ehemaliger Oberbürgermeister Ralf Eggert bekräftigte im Sommer 2019, dass die Werkrealschule „eine ganz tolle Schulart“ sei, die auch auf dem Wimberg erhalten bleiben solle.

Und Anfang Mai vergangenen Jahres hatte der Elternbeirat der Bildungseinrichtung kurz vor den Kommunalwahlen amtierende und potenzielle Vertreter der kommunalen Gremien in Calw eingeladen, um für die Schule zu werben und auf verschiedene Probleme wie einen massiven Sanierungsstau der Gebäude hinzuweisen. Unter anderem kamen dabei auch die begrenzten Betreuungsmöglichkeiten der dortigen Grundschule zur Sprache – weil beispielsweise für eine Ganztagesbetreuung entsprechende Räume fehlen.

Was das Aus für die Werkrealschule nun für die notwendige Sanierung, die seit fast 20 Jahren angedacht ist, oder die künftige Nutzung der Gebäude bedeutet (vielleicht für die Betreuung der Kinder), steht derzeit noch nicht fest. Die Verwaltung möchte nun zunächst mit allen Beteiligten in einen intensiven Beratungsprozess gehen und ein Maßnahmenpaket entwickeln.

Für Oberbürgermeister Kling sei die Nachricht der anstehenden Schließung jedenfalls kein Zeichen, um den Mut zu verlieren, heißt es in der Pressemitteilung. „Diese neue Situation veranlasst uns, die ganze Situation auf dem Wimberg neu zu denken“, erklärt der OB. „Wir wollen den Standort für Kinder, Jugendliche und Familien unbedingt stärken und noch attraktiver machen. Schließlich wird er mit der Waldsiedlung noch einmal deutlich erweitert.

Daraus werden sich insgesamt als Stadt auch neue Chancen ergeben, die wir entwickeln und gestalten können.“ Das noch zu ­entwickelnde Maßnahmenpaket solle den jetzigen und künftigen Bewohnern ­Wimbergs aufzeigen, „wie der Standort nachhaltig gestärkt und mit noch mehr Leben als bisher gefüllt werden kann“.

(Artikel von Ralf Klormann im Schwarzwälder Boten vom 15.05.2020)

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Wichtelschule eröffnet

Lange Zeit war ein regulärer Unterricht in den Klassenzimmern nicht möglich und viele Kinder vermissten ihre Mitschüler. Die Klasse 1b verlegte kurzerhand ihr Klassenzimmer ins Grüne und baut gemeinsam seit den Pfingstferien eine Wichtelschule.

Die Idee dahinter war es trotz Abstandsregelungen miteinander in Kontakt zu bleiben und zusammen etwas zu gestalten.

So entstand auf dem Wimberg am Wildschweingehege eine Schule im Wald, welche von kleinen Wichtelmännchen in ihrer Freizeit außerhalb des Unterrichts besucht wird. Mit viel Fantasie und Einfallsreichtum gestalteten die Schüler ein Schulgelände aus Naturmaterialien. Spaziergänger und Besucher der Wichtelschule erwartet auf dem Pausenhof sogar eine kleine Spielstation zum Mitmachen. Wer Lust hat unsere Wichtelschule zu besuchen, wandert einfach mit wachsamen Augen um das Wildschweingehege herum und findet sie dann ganz bestimmt.

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Weitere Öffnung der Schulen ab dem 29. Juni

Grundschule

Seit Dienstag, 16. Juni 2020 ist bekannt, dass die Grundschulen ab dem 29. Juni 2020 für alle Klassen umfassend geöffnet werden sollen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind in einem vom Kultusministerium entwickeltem Konzept, welches die aktuellsten Entwicklungen der Corona – Pandemie berücksichtigt, beschrieben.

Dieses sieht zusammengefasst vor:

  • Grundlage des Unterrichts ist der Bildungsplan mit dem Fokus auf das Kerncurriculum
  • bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 findet keine schriftliche Leistungsfeststellung mehr statt
  • Unterrichtsbeginn und Pausen sind zeitversetzt einzuplanen
  • die Kinder haben täglich Präsenzunterricht und können die Kernzeitbetreuung wahrnehmen
  • der Stundenplan soll verlässlich sein, die Notbetreuung entfällt
  • Klassen sollen sich nicht mischen
  • es findet im laufenden Schuljahr kein Unterricht mehr in Sport und Musik statt
  • die bisherige Abstandsregelung innerhalb des Klassenzimmers entfällt, deshalb werden die Klassen wieder im Klassenverband unterrichtet. Die aktualisierten Hygienehinweise sind jedoch weiterhin dringend zu beachten

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können Sie dies der Schule formlos mitteilen. Bei einer relevanten Vorerkrankung Ihres Kindes sollte der Schulbesuch vom Kinderarzt abgeklärt werden.

Das Formular „Gesundheitsbestätigung Grundschule“ (siehe unten) muss am 29. Juni 2020 ausgefüllt und unterschrieben zum Unterricht mitgebracht werden.

Den genauen Stundenplan Ihres Kindes erhalten Sie schnellstmöglich über die Klassenlehrerin per Mail.

Alle Informationen des Kultusministeriums sind weiterhin auf der Homepage www.km-bw.de veröffentlicht.

Hygienehinweise Baden-Württemberg vom 16.06.2020

2020-06-16 Konzept Rückkehr Regelbetrieb an Grundschulen

Gesundheitsbestätigung Schule

 

Werkrealschule

Für die Werkrealschule gilt weiterhin der „Zwei-Schicht-Betrieb“ mit Einhaltung des Mindestabstandes, d. h. dem Wechsel zwischen einer Woche Präsenzunterricht und einer Woche Homeschooling.

Folgender Rhythmus gilt:

  • 15.06. – 19.06.2020 (A-Woche): Klassen 5/6 Präsenzunterricht, Klassen 7/8 Homeschooling
  • 22.06. – 26.06.2020 (B-Woche): Klassen 7/8 Präsenzunterricht, Klassen 5/6 Homeschooling
  • 29.06. – 03.07.2020 (A-Woche): Klassen 5/6 Präsenzunterricht, Klassen 7/8 Homeschooling
  • 06.07. – 10.07.2020 (B-Woche): Klassen 7/8 Präsenzunterricht, Klassen 5/6 Homeschooling
  • 13.07. – 17.07.2020 (A-Woche): Klassen 5/6 Präsenzunterricht, Klassen 7/8 Homeschooling
  • 20.07. – 24.07.2020 (B-Woche): Klassen 7/8 Präsenzunterricht, Klassen 5/6 Homeschooling

Für die Klassen 9 und 10 gibt es einen gesonderten Stundenplan (wird über die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer bekannt gegeben).

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Die „Steinschlange“ als Zeichen: Trotz allem geben wir nicht auf

Trotz der Entscheidung, unsere Werkrealschule zu schließen, und trotz der Corona-Schulschließung lebt die Wimbergschule!

Was ist die Aktion „Steinschlange“?

Momentan entstehen in vielen Städten und besonders oft vor Schulen und Kindergärten sogenannte Steinschlangen. Diese dienen nicht nur dem Bekämpfen von Langeweile, sondern sollen auch ein Zeichen der Hoffnung und Mutmacher in dieser schwierigen Zeit sein. Bunt bemalt und reich verziert sollen sie die Wartezeit verschönern, bis die Corona-Krise ausgestanden ist.

Auch wir haben eine solche Steinschlange auf dem Schulhof der Wimberger Grundschule entstehen lassen.

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Weiterer geplanter Fahrplan zur Öffnung der Schulen / Infos des Kultusministeriums

Liebe Eltern,

alle neuen Informationen für die einzelnen Schularten können in den Elternbriefen von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nachgelesen werden.

Infos zur Wiederaufnahme des Unterrichts in der Grundschule:

Elternbrief Kultusministerium vom 14.05.2020

Infos zur Wiederaufnahme des Unterrichts in der Werkrealschule:

Elternbrief Kultusministerium vom 19.05.2020

 

Klassen 9 und 10

Seit dem 4. Mai findet der Präsenzunterricht in den Prüfungsfächern für die Abschlussklassen 9 und 10 unter strengen Auflagen statt.

Klasse 4

Seit Ende dieser Woche ist nun außerdem klar, dass ab dem 18. Mai auch die Viertklässler wieder Präsenzunterricht erhalten werden, allerdings ebenfalls unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen und somit nicht in voller Klassengröße. Der Unterricht wird sich hierbei auf die Kernfächer Mathematik, Deutsch und Sachunterricht konzentrieren und soll Präsenz- und Fernlernangebote verknüpfen. Wir sind hierfür in der Planung, Sie erhalten die Stundenpläne und Informationen zur Organisation so bald wie möglich.

Weitere Klassen der Grundschule und der Werkrealschule

Nach den Pfingstferien sollen dann alle weiteren Klassen in einem rollierenden System in die Schule kommen. Auch hier wird der Unterricht nach aktuellem Stand nicht in voller Klassengröße stattfinden und der Schwerpunkt auf den Hauptfächern liegen. Der kürzlich veröffentlichte „Fahrplan für weitere Öffnung des Schulbetriebs“ des Kultusministeriums sieht vor, dass in der Grundschule die Klassen 1 und 3 sowie 2 und 4 nach den Pfingstferien im wöchentlichen Wechsel Präsenz- bzw. Fernunterricht erhalten sollen. Dasselbe gilt für die Klassen 5 und 6 sowie 7 und 8 der Werkrealschule. Auch hier sind wir in der intensiven Planung und informieren Sie über den genauen Ablauf an unserer Schule sobald wie möglich!

Notbetreuung

Die Notbetreuung von Klasse 1 bis 7 läuft hierbei stets parallel weiter.

Besetzung Sekretariat

Das Sekretariat ist weiterhin täglich von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr besetzt. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir selbstverständlich weiterhin zur Verfügung!

Der geplante Fahrplan im Überblick

  • seit 04.05.2020: Klassen 9 und 10 im täglichen Wechsel in den Prüfungsfächern Deutsch, Mathematik, Englisch (Klasse 10: Mo, Mi, Fr; Klasse 9: Di, Do)
  • ab 18.05.2020: Klasse 4 mit Vorrang für Deutsch, Mathematik, Sachunterricht (wöchentlich mindestens zehn Unterrichtsstunden pro Schüler); Wechsel zwischen Präsenz- und Fernlernangeboten
  • ab 15.06.2020: Klassen 1/3, 2/4, sowie die Klassen 5 – 8 im wöchentlichen Wechel (das heißt eine Woche Präsenzunterricht und eine Woche Fernlernunterricht im Wechsel für jeden Schüler)

Informationen des Kultusministeriums

Die Infos können auch direkt auf der Homepage des Kultusministeriums nachgelesen werden:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+05+06++Fahrplan+fuer+weitere+Oeffnung+des+Schul-+und+Kitabetriebs

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Die Schulleitung der Wimbergschule

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Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) Sport & Schule?

Wir bieten einen FSJ-Platz für das Schuljahr 2020/2021 an

Zur Unterstützung von Sportverein (30%) & Schule (70%) suchen wir ab dem 15.08.2020 eine/n

Freiwilligen (m/w/d)

zur Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) Sport und Schule.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an TSV-Geschäftsführer Benjamin Knoll unter benjamin.knoll@tsvcalw.de oder den Schulleiter der Wimbergschule Markus Schwämmle unter sekretariat@wimbergschule.de.

Alle wichtigen Infos findet ihr in den beiden Stellenausschreibungen:

Stellenausschreibung Wimbergschule FSJ Sport-Schule 2020/2021

Stellenausschreibung TSV Calw FSJ Sport-Schule 2020/2021

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Termine der Abschlussprüfungen (Werkreal- und Hauptschule)

In der Übersicht finden Sie die Terminübersicht für die Prüfungen der Klassen 9 und 10 (auch mit den Nachterminen). Beachten Sie auch die Hinweise für die Meldung zur Nachprüfung.

Termine Prüfungen 2020 mit Hinweis für Eltern

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Wiederaufnahme des Schulbetriebes ab 4. Mai

Die Schule wird ab dem 4. Mai wieder für die Abschlussklassen 9 und 10 geöffnet. Unterrichtet werden die beiden Jahrgänge in Kleingruppen nur in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch unter Beachtung der Hygieneregeln für Schulen.

Unterrichtstage für die Klassen 10 sind Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 8.15 – 13.15 Uhr und für Klasse 9 Dienstag von 8.15 – 13.15 Uhr bzw. Donnerstag von 8.15 – 15.30 Uhr.

Alle anderen Grund- und Werkrealschüler müssen sich leider noch gedulden, bis sie wieder die Wimbergschule betreten dürfen. Sie werden auch weiterhin im Homeschooling unterrichtet.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann erklärt den aktuellen Stand in einem Elternbrief:

Elternbrief Kultusministerium vom 28.04.2020

Die Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg können hier nachgelesen werden:

Hygienehinweise Schulen vom 22.04.2020

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Erweiterte Notbetreuung ab 27. April / Informationen zur geplanten Schulöffnung am 4. Mai

Erweiterte Notbetreuung

Ab dem 27.04. gibt es eine erweiterte Notbetreuung. Die Einzelheiten können im Schreiben des Kultusministeriums nachgelesen werden:

Schreiben des Kultusministeriums zur erweiterten Notbetreuung vom 20.04.2020

Wer eine Notbetreuung benötigt, muss diese an der Schule anmelden (Formular „Antrag Notbetreuung Schulen“). Die berufliche Tätigkeit, bei der beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten, muss vom Arbeitgeber auf dem Formular bestätigt werden.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Stadt Calw unter https://www.calw.de/Corona/Kindernotbetreuung

Hier ist das notwendige Formular zum Ausdrucken:

Antrag-Notbetreuung-Schulen

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

nach neusten Informationen wird der Schulbetrieb am 4. Mai wieder aufgenommen. Die aktuellen Prüfungsklassen, also die Klassen 9 und 10, sollen unter Einhaltung der Hygieneregelungen an diesem Tag wieder in die Schule kommen. Die Grundschule soll später mit Klasse 4 starten, dazu gibt es aber noch keine näheren Informationen.

Die Planung des Wiedereinstiegs läuft intensiv. Sobald wir hierzu nähere Informationen haben, teilen wir Ihnen/euch diese schnellstmöglich mit.

Bitte beachten Sie/beachtet hierfür auch weiterhin die offiziellen Seiten.

Wir danken für Ihr Verständnis!

Bleiben Sie/bleibt gesund!

Hier finden Sie/findet ihr alle aktuellen Informationen direkt auf der Seite des Kultusministeriums oder im Schreiben von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann an die Schulen vom 20.04.:

Coronavirus: Informationen für Schulen und Kindertagesstätten (km-bw.de)

Schreiben des Kultusministeriums vom 20.04.2020

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Infos zur Schulöffnung nach den Osterferien

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das Kultusministerium informierte die Schulen über die Zeit nach den Osterferien. Näheres kann im Brief nachgelesen werden.

Schreiben Kultusministerin Eisenmann vom 06.04.2020

Über die konkreten Maßnahmen möchte das Kultusministerium nach Ostern informieren. Sobald wir Einzelheiten wissen, werden wir sie veröffentlichen.

Wir wünschen euch und Ihnen trotz der Ungewissheit schöne Ostern und eine gute Zeit im Kreis der Familie. Bleibt/Bleiben Sie gesund.

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