Adventsbasteln in der Grundschule

Bastellust weckt Vorfreude auf Weihnachten

„Jetzt ist es bald soweit  …!“, hörte man auf den Gängen der Grundschule Wimberg am Mittwoch, den 28.11. immer wieder den einen oder anderen Kindermund sagen. Die Schülerinnen und Schüler wissen: Wenn in der Schule der Adventsbastelvormittag stattfindet, dann ist Weihnachten nicht mehr weit.

Alle Grundschulkinder tummelten sich in den verschiedenen Klassenräumen, um an den zahlreichen Bastelstationen liebevoll den Weihnachtsschmuck für ihr Schulgebäude herzustellen. Angeleitet wurden sie von engagierten Müttern und Vätern, die geduldig jede Bastelarbeit mit fachkundigem Rat betreuten. Sie hatten gemeinsam mit den Grundschullehrerinnen vielfältige Bastelarbeiten bereits vorher ausgesucht und vorbereitet. Und da sich alle Jahrgänge mischten, konnten die Großen den Kleinen helfen. In jedem Klassenzimmer gab es andere Herausforderungen, die geschnitten, geklebt, gefaltet, genäht oder gesteckt werden mussten. Jeder gab sich besondere Mühe, denn für das Weihnachtsfest wurde hier auch schon das eine oder andere Geschenk gefertigt.

Um auch die Weihnachtsfeier der Wimbergschule am 5. Dezember zum Thema „Die Nikolausstiefel“ vorzubereiten, mussten weiterhin viele Stiefel ausgeschnitten und verziert werden. Es erwartete die Gäste auch in diesem Jahr wieder ein von den Kindern der Wimbergschule gestaltetes, feierliches Programm, das vom Förderverein mit Punsch und Gebäck unterstützt wird.

Die Bastelstationen werden die Kinder auch in den letzten Wochen vor Weihnachten noch im Kunstunterricht begleiten. Zu attraktiv sind die Angebote gewesen, so dass viele Schüler und Schülerinnen ihre Lieblingsbastelei nochmals ausprobieren  möchten. Schließlich müssen ja auch viele liebe Menschen zum Fest beschenkt werden. Das gelingt am besten mit Selbstgemachtem!

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Weihnachtspäckchenkonvoi

Wimberger Schüler sammeln Päckchen für wohltätige Zwecke

Die Schüler der Wimbergschule sammelten fleißig Päckchen für den Weihnachtspäckchenkonvoi. Wie die Jahre zuvor fährt dieser in der Nikolaus-Woche nach Rumänien, Bulgarien, Moldawien sowie in die Ukraine. Dort werden die Päckchen ehrenamtlich, von den Serviceclubs „Round Table“, „Old Table“, „Ladies Circle“ und „Tangent Club“, an bedürftige Kinder und Jugendliche verteilt.

Die Wimbergschule in Calw war dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei. Initiiert wurde das Projekt von Lukas Drossart, Lehrer an der Wimbergschule in Calw. In einem Vortrag in der Gesamtlehrerkonferenz stellte er das Projekt vor.

Da Drossart in den vergangenen Jahren selbst bei der Verteilung der Päckchen in Rumänien dabei war, konnte er auf die Fragen des gesamten Kollegiums eingehen. Zu Anfang des Schuljahres beschlossen sie dann, den Weihnachtspäckchenkonvoi zu unterstützen. Nun wurden die Päckchen eingesammelt.

„Ein herzlicher Dank geht an alle Schüler, die bereit waren ein Päckchen zu packen oder die beim Packen der Päckchen tatkräftig mitgeholfen haben. Ebenso wertvoll ist das Engagement des gesamten Kollegiums innerhalb der Klassen“ meinte Jürgen Müller, stellvertretender Schulleiter an der Wimbergschule. Auch er war, wie alle Lehrer, von der Resonanz der Aktion überwältigt.

So sammelten die Beteiligten 137 Päckchen ein. Das Konvoiteam von „Round Table“ brachte die Päckchen ­anschließend nach Karlsruhe, wo auch die Wimberger ­Päckchen von zahlreichen freiwilligen Helfern in große ­Kartons und anschließend auf Paletten gepackt wurden. Nun warten sie mit vielen weiteren Weihnachtsgeschenken auf ihre Abholung und den Transport an die Orte, wo sie schließlich verschenkt werden.

„Es ist wirklich schön zu sehen, wie gerne die Schüler spenden, wenn sie wissen, dass ihre Hilfe ankommt“, schwärmte Müller.

 

Auch die Klasse 6a beteiligte sich an der Aktion

Hier ist ihr Bericht:

Am Mittwoch, den 21.11.2018 haben wir, die Klasse 6a in der 3. Stunde nach der Pause angefangen die Weihnachtspäckchen für die Kinder und Familien in bedürftigen Ländern zu packen. Alle aus der Klasse 6a packten fleißig die Päckchen. Dort waren zum Beispiel ein Teddybär, Süßigkeiten, Zahnbürsten und Zahnpasta und so vieles mehr drin. Es gab sehr viele Päckchen. Mit viel Power packten alle mit. Alle gaben sich viel Mühe beim Packen. Der LKW, der die Päckchen abholt, fährt nach: Rumänien, Moldawien, Ukraine und Bulgarien und kommt am Freitag diese Woche.

Chiara und Paul, Klassensprecher Klasse 6a

Wer noch mehr Infos über die Aktion lesen will …


156237 Geschenke für Kinder in Osteuropa

1. Dezember, Hanau: Der Weihnachtspäckchenkonvoi 2018 ist im Industriepark Wolfgang gestartet: 156 237 Päckchen und 254 Helfer sind auf dem Weg nach Bulgarien, Moldawien, Rumänien und in die Ukraine, um die Geschenke in Kindergärten, Schulen, Kinderheimen, Waisenhäusern und Kliniken zu verteilen. Damit jedes Päckchen da ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird, wird der Konvoi direkt vor Ort von Helfern unterstützt. Mit dabei sind auch über 350 Weihnachtspäckchen aus Bad Liebenzell, Calw und Schömberg, die in den letzten Wochen von Kindern an den jeweiligen Schulen und Kindergärten gepackt wurden. Aktuell vor Ort in Rumänien ist auch Beatriz Volle aus Bad Liebenzell, die in den nächsten Tagen unzählige Kinder beschenken darf.

Im Rahmen von „Kinder helfen Kindern“ haben in ganz Deutschland wieder Kinder und Erwachsene Päckchen für Kinder in Osteuropa gepackt, denen es nicht nur in der Weihnachtszeit oft am Nötigsten fehlt.

Die Ukraine wird in diesem Jahr nur eingeschränkt angefahren. Aufgrund der aktuellen Situation, insbesondere der Erweiterung des Kriegsrechts auf Zielgebiete des Konvois, Odessa und Cherson, fährt der Weihnachtspäckchenkonvoi in diesem Jahr nur in die Region um Lemberg im Westen des Landes. Organisatorisch konnten die Päckchen und Mitfahrer, auch dank der flexiblen Helfer und Unterstützer vor Ort, auf Touren in den anderen Zielländern untergebracht werden.

Im Mittelpunkt des Weihnachtspäckchenkonvois steht, dass die Päckchen von Herzen kommen und das tun sie. „Wir sind immer wieder begeistert zu sehen, wie jedes einzelne Kind mit glänzenden Augen sein Weihnachtspäckchen auspackt“, sagt Kirsten Malle, Konvoileiterin und Geschäftsführerin.

Überwältigend ist jedes Jahr aufs Neue das große Engagement von Kindern, Eltern, Kindertagesstätten, Grundschulen und vielen anderen. Bereits Ende Oktober gehen die ersten Päckchen bei den regionalen Sammelstellen von Round Table, Ladies’ Circle, Tangent Club, Old Tablers sowie Freunden und Unterstützern ein. Das geht los mit dem Einzelpäckchen, das eine Familie packt, bis hin zur kompletten Wagenladung, wenn der örtliche Sportverein beim Päckchenpacken mitmacht. In den Sammelstellen werden die Päckchen sortiert und für den Konvoi reisefertig auf Paletten gesetzt.

So kommen jedes Jahr tausende Geschenke mit Spielsachen und Süßigkeiten, Malbüchern und vielem mehr zusammen.

Der Konvoi bringt nicht nur den Kindern in Osteuropa ein besonderes Geschenk, sondern gibt auch allen Kindern in Deutschland etwas von dem zurück, was Weihnachten ausmacht: Teil einer Gemeinschaft zu sein, die füreinander einsteht.

Eine feste Tradition des Weihnachtspäckchenkonvois ist der Start auf dem Gelände der Evonik Industries in Hanau. Von hier aus geht der Konvoi zusammen mit jenem aus dem Zentrallager der Raben Group in Koblenz auf die Reise: Die 156 237 Päckchen werden von 32 Lastwagen, sechs Reisebussen und sieben Begleitfahrzeugen zusammen mit 254 Helfern transportiert, die jedes Jahr ehrenamtlich im Einsatz sind. „Unser Dank gilt einfach allen, die ein Geschenk gepackt haben.

Den Päckchensammlern, Helfern, Unterstützern und Sponsoren, die den Weihnachtspäckchenkonvoi ermöglichen“, sagt Peter Weiß, Geschäftsführer, bevor die Lastwagen gestartet werden und der Konvoi losrollt.

(Artikel im Schwarzwälder Boten vom 06.12.2018)

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Schülerversammlung der Werkrealschule

Nachdem nun schon einige Wochen im neuen Schuljahr ins Land gegangen waren, trafen sich am 12. November die Schüler der Werkrealschule zusammen mit ihren Lehrern in der Wimberghalle zur ersten Schülerversammlung. Traditionell wurden in diesem Rahmen die besten Sportler der Bundesjugendspiele geehrt. Sportlehrer Corvin Kröhnert, seit diesem Schuljahr neu an der Wimbergschule, und Konrektor Jürgen Müller konnten 16 weiblichen und männlichen Sportlern ihre wohlverdienten Ehrenurkunden überreichen.

Außerdem wurde Andrea Mast, die seit 2013 als Fachlehrerin an der Wimbergschule arbeitet, für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Jürgen Müller durfte ihr unter großem Beifall die Urkunde des Landes Baden-Württemberg überreichen.

Die neuen Schülersprecherinnen nutzten die Gelegenheit, um sich den Mitschülern vorzustellen. Gewählt wurden dieses Schuljahr zwei Mädchen, nämlich Lorien Horst und Lisa Knowles, beide aus der 10. Klasse.

Erfreulicherweise hat sich die Situation rund um die Nutzung der Schultoiletten entspannt. Nachdem Verschmutzungen und nicht ordnungsgemäßes Verhalten durch Schüler im letzten Schuljahr immer wieder an der Tagesordnung waren und manche Toiletten sogar gesperrt werden mussten, gab es hier eine Entspannung. Jürgen Müller konnte sogar sagen: „Auch das gehört dazu, dass wir etwas entspannter zusammenleben.“

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Einschulung der Erstklässler am 13. September 2018

Auf neuen Wegen … – Wimberger Schulanfänger pflanzen Apfelbaum

Am Donnerstag nach den langen Sommerferien war für die Wimberger Erstklässler der ersehnte, große Tag:  Sie wurden in ihre Grundschule zu ihrem ersten Schultag herzlich willkommen geheißen.

Der Schuljahresanfangsgottesdienst, mit dem das Einschulungsprogramm der Erstklässler begann, beschäftigte sich mit dem Thema „Du beschützt mich“. Pfarrer Hummel und Gemeindereferentin Andrea Bolz hielten einen ökumenischen Gottesdienst, der auch von den Religionslehrkräften der Wimbergschule mitgestaltet worden war.

In der anschließenden Einschulungsfeier sollten die Kinder der ersten Klasse so richtig Lust auf die folgenden vier Jahre an ihrer Schule bekommen, denn die Klassen der Grundschule Wimberg zeigten ein vielfältiges Programm, um ihre neuen, kleinen Mitschülerinnen und Mitschüler willkommen zu heißen. Den Abschluss machte Konrektor Jürgen Müller, als er den neuen Kindern die vom Förderverein gestifteten Schul-T-Shirts überreichte. Genau dazu passte auch das Schlusslied „Du gehörst zu uns“, mit dem alle Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen anschließend aufs Herzlichste zum Ausdruck brachten, dass ihnen alle Neuen wichtig und willkommen sind.

Doch damit war der erste Schulvormittag noch nicht zu Ende. Nach der ersten Schulstunde bei den Klassenlehrkräften Vera Bühler und Isabelle Gauthier-Wirth folgte ein weiterer Programmpunkt: Die Erstklässler pflanzten mit Hilfe der Lehrerinnen und Eltern einen Apfelbaum. Der Förderverein hatte auf Anregung des ehemaligen Vorstandes Pamela Schoss die Aktion ins Leben gerufen und damit den Luftballonwettbewerb abgelöst. Bereits im vergangenen Jahr diskutierten die Vorstandsmitglieder des Wimberger Fördervereins über die Müllbelastung und die Gefahr für freilebende Tiere, die Ballonreste in freier Wildbahn finden und fressen. Intensiv wurde nach einer Alternative gesucht, die kommenden Erstklässler genauso stimmungsvoll zu begrüßen und damit zu wertschätzen. Schließlich wurde der Pflanzung eines Apfelbaumes auf dem Schulgelände zugestimmt und die neue Vorsitzende des Fördervereines, Anabel Hirsch, nahm sich der Planung und Umsetzung an. Mit Unterstützung der Stadt Calw und Gärtnerei Fink wurde ein bereits Früchte tragender Baum vor die Grundschule gesetzt. Der Baum begleitet nun die Erstklässler und alle anderen Kinder der Wimbergschule durch das ganze Jahr und ermöglicht für viele Unterrichtsthemen handlungsorientierten Unterricht.

Ein nachhaltiges Projekt, das in den kommenden Jahren sicher wiederholt umgesetzt wird – eben immer zu Beginn des neuen Lebensabschnittes der Schulanfänger in der Wimbergschule.

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Klassenfahrt der 4a in die Naturschule Stromberg (8.10.-10.10.2018)

Wir fuhren mit der 4a ins Schullandheim. In Calw stiegen wir in den Zug und fuhren nach Mühlacker. Dann kamen wir beim Schullandheim an und blieben für drei Tage. Ein Mann namens Oliver zeigte uns die ganze Naturschule, auch unsere Zimmer.

Nach dem Abendessen machten wir eine Nachtwanderung. Man durfte 20 Meter alleine im Dunkeln laufen. Am zweiten Tag fuhren wir mit einer Kutsche. Ein Pferd verlor dabei ein Hufeisen. Nachts gab es bei uns Mäusealarm.

Am nächsten Tag mussten wir uns von allen Tieren verabschieden. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Hause und mussten einmal umsteigen. Als wir in Calw ankamen, holten unsere Eltern uns ab. Wir fanden das Schullandheim sehr cool.

 

Bericht des Jungenzimmers „Die drei hungrigen Bären“

Die Naturschule Stromberg

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Bekannter Kinderbuchautor zu Gast in der Wimbergschule

Im Rahmen der landesweiten Frederik-Lese-Tage durfte auch in diesem Jahr die dritte Klasse der Wimbergschule einen Schriftsteller in ihrer Schule begrüßen. Die Klassenlehrerin Lydia Eckert und die 23 Kinder aus ihrer Klasse 3 erwarteten sehr gespannt einen der bekanntesten, deutschen Kinderbuchautoren: Manfred Mai. Dieser wurde begleitet von dem Schriftsteller und Sänger Martin Lenz.

Die beiden Autoren initiierten eine spannende und außergewöhnliche Lesung, weil sie abwechselnd aus ihren Büchern lasen. Da die beiden Werke thematisch aus dem Lebensbereich der Kinder stammten und die Autoren deren voneinander unabhängige Handlung trotzdem ineinander verwoben vortrugen, zogen sie die Drittklässler in ihren Bann. Besonders Pokki, der Pinguin, der auf seiner Weltreise viele Abenteuer erlebt, faszinierte die Kinder. Zudem untermalte Martin Lenz viele Textpassagen mit passenden Liedern. So wurde die Veranstaltung fast schon zu einem Lesekonzert, dem alle Schülerinnen und Schüler so gebannt lauschten, dass sie sogar das Pausenzeichen überhörten. Die entspannte Atmosphäre trug auch dazu bei, dass die Autoren den Mädchen und Jungen am Ende der Veranstaltung noch viel Raum schenkten, um persönliche Fragen an sie und ihren Beruf zu stellen.

Diese für die Kinder unmittelbaren und wertvollen Eindrücke zeigen wieder einmal, dass das Buch in seiner nachhaltigen Wirkung durch kein anderes Medium zu ersetzen ist.

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Wunsch nach Fußgängerampel am Zebrastreifen

Eltern kämpfen für Ampel bei Schule

Viele Jungen und Mädchen aus Alzenberg und Wimberg müssen täglich die Otto-Göhner-Straße queren, um zur Schule zu gelangen. Auf Höhe der Radarfalle gibt es dort zwar eine Verkehrsinsel samt Zebrastreifen. Zahlreichen Eltern ist das aber zu wenig. „Wir haben mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die Kinder übersehen werden“, sagte Maja Biegert im Gespräch mit unserer Zeitung. Das gelte zuweilen selbst für Schulbusse. Fahrzeuge aus Richtung Altburg rauschten mit hoher Geschwindigkeit vorbei. „Und das trotz Blickkontakt oder Handzeichen“, erzählen die Eltern.

Mehr noch: Es sei zu beobachten, dass Autofahrer wegen des Blitzers auf der Mittelinsel eher auf ihren Tachometer statt auf die Fußgänger achteten. Wie berichtet, will die Stadt im kommenden Jahr die Geschwindigkeitsmessanlage an dieser Stelle modernisieren. Eine zufriedenstellende Lösung sei das aber nicht. „Eltern und Lehrer fordern schon seit Jahren die Installation einer Bedarfsampel“, meint Erik Schnauder. Bereits mehrere Generationen an Eltern hätten sich dafür eingesetzt.

Der Verkehr über den Festplatz hinweg zur Berufsschule belaste den Fußgängerüberweg zusätzlich, betonte der Vater und Lehrer in der Berufsschule. Außerdem locke die Halfpipe (englisch für „Halbröhre“, eine Sportanlage, die unter anderem von Skateboardfahrern benutzt wird) auf dem Platz Jugendliche an. Nachmittags sowie am frühen Abend nutzten viele Kinder den Weg über die Durchfahrtstraße, um zur Sporthalle und den Sportangeboten der Vereine zu gelangen. „Eine Bedarfsampel erhöht die Sicherheit auf den Wegen zu Kindergarten, Schule und Vereinen. Es gibt bereits zwei auf der Strecke dieser Kreisstraße“, bekräftigten die Eltern mit Blick auf die Lichtsignalanlagen an der Grundschule in Altburg und auf Höhe der ehemaligen Lehrerakademie.

Ausdrücklich betonen die Initiatoren, dass nach Gesprächen mit der Stadt bereits Verbesserungen an dem Fußgängerüberweg umgesetzt worden seien; beispielsweise die Verkleinerung eines Schaltkastens oder die Auffrischung von Markierungen sowie Banner zum Schuljahresanfang. „Für die Einrichtung einer Fußgängerampel gibt es eine Verwaltungsvorschrift, in der die Bewegungen von Fahrzeugen und Fußgängern als Mindestanzahl definiert sind“, erklärte Oberbürgermeister Ralf Eggert auf Anfrage. Zudem, so die Leiterin für öffentliche Ordnung bei der Stadt Calw, Irene Stamer, werde aktuell eine Verkehrszählung organisiert.

„Wir wissen, dass die Zahlen nicht genug sein werden, um eine Ampel zu rechtfertigen, wollen mit einer Bedarfsampel aber die Verkehrssicherheit für die Kinder erhöhen und nicht erst darauf warten, dass etwas passiert wie einst vor dem Zebrastreifen“, äußern die Eltern. Denn dieser Zebrastreifen wurde Ende der 1960er-Jahre angelegt, nachdem ein siebenjähriges Mädchen von einem Auto angefahren worden war. „Ich erlitt einen Schädelbasisbruch, lag wochenlang im Krankenhaus und habe noch heute deswegen immer wieder Kopfweh“, erzählte die Betroffene im Gespräch mit unserer Zeitung. Bis heute sitze ihr der Schreck in den Knochen, zumal auch sie erlebe, dass die Autofahrer nicht anhalten, selbst, wenn man als Erwachsener auf der Mittelinsel stehen würde.

Trotz allem scheinen die Aussichten auf eine Bedarfsampel eher düster zu sein. Das lässt auch ein Elternbrief der Wimbergschule vermuten, der unserer Zeitung vorliegt und Anfang dieses Jahres verteilt wurde. „Seitens der Stadt ist ein deutliches Bemühen zu erkennen, die Gefährdung am Überweg so gering wie möglich zu halten“, heißt es dort. Allerdings seien die Vorgaben des Landkreises „sehr strikt und lassen keine weiteren Maßnahmen zu“. Und „sollten weitere Beschwerden über den Überweg eingehen, besteht die Gefahr, dass dieser ›Zebrastreifen‹ ganz entfällt!“ Immerhin würden „an vielen Stellen Fußgängerüberwege abgebaut, das ist leider eine Tatsache“.

Darüber hinaus lehne das Lehrerkollegium die Idee, Schülerlotsen einzusetzen, ab und begründet dies mit der großen Verantwortung sowie der notwendigen Zeit, die dann vom Unterricht abgehe, und schwierig zu organisieren sei. Denkbar sei hingegen ein Lotsendienst, der von Eltern übernommen werde.

„Wenn eine Ampel in Aussicht steht, sind wir gerne bereit, den Zeitraum bis zur Installation mit Lotsen zu überbrücken, können das aber nicht dauerhaft aufrecht erhalten“, kündigten die Eltern an.

Eines ist für sie allerdings sicher: Sie lassen ihr Ansinnen nicht fallen.

(Artikel von Steffi Stocker im Schwarzwälder Boten vom 03.11.2018)

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Aktualisierung der Homepage

Liebe Besucher der Homepage,

wegen der Überprüfung der Elternerklärungen über die Bild- , Film- und Namensveröffentlichungen der Schüler (Persönlichkeitsrechte) im Rahmen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung dauert es dieses Schuljahr etwas länger, bis die Homepage aktualisiert wird und neue Beiträge veröffentlicht werden können.

Wir bitten um Verständnis.

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Sommerferien 2018

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Schuljahresabschluss am 25. Juli 2018

Traditionell fand der Schuljahresabschluss bei heißen Temperaturen auf dem Pausenhof der Werkrealschule statt, zu dem auch die Eltern eingeladen waren. Geprägt war der diesjährige Abschluss von vielen Verabschiedungen.

Anschließend ging es in die wohlverdienten Sommerferien …

Die Highlights in Bildern

  • Die Trommelgruppe der Klasse 7

Viel Spaß mit den Videos

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