Schullandheim der Klasse 7 in Sonnenbühl-Erpfingen

Vom 13. – 17. Mai 2019 waren wir im Schullandheim auf der Schwäbischen Alb.
Am Montag fuhren wir mit Zug und Bus nach Sonnenbühl-Erpfingen. Dort angekommen mussten wir noch zwei Kilometer bis zur Jugendherberge laufen. Anschließend mussten wir warten, bis wir unsere Zimmer beziehen konnten. Nachdem die Betten bezogen waren, unternahmen wir eine Stadtrallye.

Am nächsten Tag unternahmen wir morgens eine kurze Wanderung zur Burgruine Hohenmelchingen, bevor es mittags zur Sommerbobbahn ging. Anfangs trauten sich nicht alle zu fahren, aber am Ende wagten die meisten doch eine Fahrt und hatten viel Spaß dabei. Die Bobbahn hatte viele Kurven und man konnte schnell beschleunigen. Abends erzählte Herr Hoffmann uns viel über Fledermäuse. Leider haben wir im Anschluss draußen keine Fledermäuse gesehen. Es war einfach zu kalt.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus zur Bärenhöhle, wo wir eine interessante Führung hatten. Von dort aus wanderten wir anstrengende 9 Kilometer zum Schloss Lichtenstein. Das Schloss ist sehr schön, aber leider war die Führerin überhaupt nicht nett. Am Abend fand unser Discoabend statt: für viele das absolute Highlight des Schullandheims.

Der Donnerstag gingen wir nach Tübingen. Dort hatten wir viel Spaß beim Stocherkahnfahren und bekamen eine interessante Stadtführung, bevor wir in Kleingruppen die Stadt alleine erkundigen durften.

Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstück wieder zurück nach Calw.

Wir bedanken uns herzlich bei der Kreissparkasse Pforzheim Calw und dem Förderverein der Wimbergschule, die unseren Schullandheimaufenthalt finanziell unterstützt haben.

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Ausflug der Klasse 8a in die Staatsgalerie nach Stuttgart

Alle suchen BANSKY – wir finden ihn!

Wenn eines der momentan berühmtesten Kunstwerke in der Stuttgarter Staatsgalerie versteckt ist, dann kann man gar nicht anders, als sich auf die Socken zu machen, um es zu suchen!

Gedacht – getan:
Pünktlich am 18. Juli um 9.00 Uhr versammelten sich 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a am ZOB in Calw, um unter der Leitung von Herrn Nowack und Frau Zipperle mit Bus und S-Bahn in die Landeshauptstadt zu gelangen.

Um welches Werk aber wird denn zurzeit so ein Hype gemacht, dass alle Welt ins Ländle pilgert?

Es handelt sich um das Kunstwerk „LOVE IS IN THE BIN“ des weltberühmten Graffitikünstlers BANSKY.
Zum Erklärung: Das Bild war bei einer Auktion im Jahr 2018 zunächst für 1,2 Millionen Euro unter den Hammer gekommen. Doch in dem Moment, als der Zuschlag erteilt wurde, schaltete sich ein im Bilderrahmen versteckter Schredder ein und beschädigte das Bild. Dahinter steckte der anonyme Künstler selbst.

Im Museum angekommen, fragten wir uns sofort: Wo ist nun dieses ominöse Kunstwerk versteckt? Wie ein Rudel Detektive auf der Suche nach einem Dieb schwärmten alle in die verschiedenen Räume aus. Im Nu standen die ersten schon vor der Kunstikone – und trauten ihren Augen nicht: Zu sehen war ein reich verzierter Goldrahmen, in dem nur noch ein halbes Ballonmädchen zu erkennen war. Die andere Hälfte hing in langen dünnen Papierstreifen unter dem Rahmen heraus. Fragen tauchten auf: Warum hat der Künstler das nur gemacht? Warum ist es jetzt – obwohl es zur Hälfte kaputt ist – von unschätzbarem Wert? Ist zerstörte Kunst überhaupt noch sehenswert?

Der zweite Grund unseres Staatsgaleriebesuchs war eine Führung durch die Sonderausstellung „Die jungen Jahre der Alten Meister: Baselitz, Richter, Polke und Kiefer.“ Ein junger Kunstpädagoge verstand es, uns die Hintergründe der großformatigen Gemälde geschickt zu vermitteln. Auch diejenigen, die sich bislang nicht sonderlich für Kunst interessierten, lauschten gebannt, welche politischen und gesellschaftlichen Umstände der Nachkriegsjahre die Maler dazu brachten, sehr expressive, seltsam anmutende Motive darzustellen. Unter dem Motto „Die Welt steht Kopf“ könnte man die Bilder des Künstlers Baselitz zusammenfassen, der dazu überging, alles verkehrt herum zu malen. Oder: Die Motive auf Gerhard Richters Bildern waren verschwommen dargestellt, wie wenn der Autofokus einer Kamera nicht funktioniert: Gerade das Nicht- Sehenswürdige wird sehenswert.

Nach einem ausgedehnten Stadtbummel machten wir uns auf den Heimweg in die „Provinz“. Trotz Unregelmäßigkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel trafen wir am frühen Abend wieder wohlbehalten auf dem Wimberg ein.

Am Ende steht fest: Die Suche hat sich gelohnt! Wir haben Bansky gesehen!
Und darüber hinaus haben wir glaube ich das Entscheidende gefunden: ein neues Kunstinteresse…

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Kunstprojekt der Klassen 1 mit Jayantha Gomes

Ein Kinder-Kunstprojekt mit Symbolkraft

Gemeinsam 32 Erstklässler haben unter der Anleitung von Jayantha Gomes eine Elefantenfigur bemalt und verziert. Dabei haben die Kinder auch eine Menge über das Leben und die Kultur in Gomes’ Heimatland Sri Lanka gelernt.

Groß und prächtig steht er da, fast so groß wie ein richtiger Elefant. Und schön bunt ist er geworden. So wie man es von Festumzügen auf Sri Lanka, der Insel im Indischen Ozean, kennt, der Heimat des Calwer Künstlers Jayantha Gomes.

Der Maler, Zeichner und Musiker hat immer wieder Kunstprojekte an Schulen durchgeführt. Nach ein paar Jahren Pause hat er jetzt diese Arbeit an den Grundschulen Hirsau und Wimberg wieder aufgenommen. Und war mit seinen Projekten bei den Schulleitern Martina Fischer und Markus Schwämmle auf offene Ohren gestoßen. Insgesamt sind daran 100 Kinder beteiligt.

Das gesamte Projekt „100 Kinder und der Künstler Jayantha Gomes“ wird am Freitag, 11. Oktober, im Parksaal des Bürgerzentrums in Bad Liebenzell präsentiert.

Den farbenprächtigen Elefanten haben 32 Erstklässler auf dem Wimberg bemalt. In Gruppenarbeit sowie in Abstimmung und unter Anleitung von Gomes sowie den Klassenlehrerinnen Vera Bühler und Isabelle Gauthier-Wirth haben sie Ornamente angefertigt und an dem Elefanten angebracht. Der wiederum besteht aus drei Teilen. Die wurden von Siegfried Kurz aus Altburg, einem Freund von Gomes, hergestellt.

Konrektor Jürgen Müller sieht in solchen Projekten eine Erweiterung und Bereicherung des Kunstunterrichts.

„Wir freuen uns, wenn Künstler zu uns kommen“, erzählt Lehrerin Gauthier-Wirth im Gespräch mit unserer Zeitung. Zudem haben die Kinder von Gomes viel über das Leben sowie Land und Leute auf Sri Lanka erfahren. Und auch von seinem Leben als Künstler.

Elefanten haben in Sri Lanka eine große symbolische Kraft und sind von elementarer Bedeutung für Kultur und Wirtschaft. Bei Festen wie dem Esala Perahera in Kandy ziehen sie prachtvoll geschmückt durch die Straßen. Dabei wird eine Reliquie, der heilige Zahn Buddhas, der sich in Kandy befindet, geehrt. Bis heute benutzen viele Institutionen in Sri Lanka den Elefanten in ihren Wappen und Insignien.

(Artikel von Alfred Verstl im Schwarzwälder Boten vom 24.07.2019)

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Abschlussfeier der Klassen 9 am 19. Juli

Schulleiter Markus Schwämmle hatte die jetzigen Neuntklässler seit Klasse 5 begleitet, zuerst als Klassenlehrer und später dann als Fachlehrer und konnte eine beachtliche Entwicklung bei der Abschlussfeier der Klassen 9a und 9b aufzeigen: Vor fünf Jahren war der Jahrgang damals noch als eine große Klasse mit 28 Kindern gestartet und heute hatten 45 Jugendliche ihren Hauptschulabschluss in der Tasche. Alle Schüler des Jahrgangs hatten bestanden und sind zu jungen Erwachsenen gereift. Eindrucksvoll zeigten das etwa die Klassensprecherinnen Sandra Feichter und Jessica Lanca Da Silva, die souverän durchs Programm der Feier führten.

Bei der Zeugnisübergabe sprach Markus Schwämmle aber auch an, dass im Laufe der Jahre nicht alles rund lief: „In diesem Papier steckt so manche nervliche Anspannung“. Eltern und Lehrer hätten einige Kämpfe mit den Schülern ausfechten müssen, da manchmal der notwendige Ernst gefehlt habe. „Ihr habt Tausende Schulstunden gerechnet, gesprochen und auch gechillt“, so Schwämmle. Elternvertreterin Pamela Schoss pflichtete ihm in ihrer Ansprache bei: „Wir wissen alle, dass es nicht immer einfach mit unseren Kindern war“, die Stimmung sei oft zwischen Hoffnung und Verzweiflung gependelt, doch die Lehrkräfte hätten niemand aufgegeben und alle mitgenommen.

Die Klassenlehrer Anna Kastner und Thomas Vogel waren ebenfalls stolz, dass alle die Prüfungen geschafft hatten. Die positiven Erlebnisse blieben hängen, etwa die Klassenfahrt nach England, die Projektprüfung mit tollen praktischen Ergebnissen, die insgesamt drei Betriebspraktika in den Klassen 8 und 9 oder die letzte Exkursion der Neuner zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof. Trotz größter Hitze und sechs Stunden Busfahrt hin und zurück für nur zweieinhalb Stunden Besichtigung habe keiner der Schüler gejammert. Und auch der Busfahrer habe gesagt, solch eine angenehme Schülergruppe habe er schon lange nicht mehr erlebt. „Das lief runter wie Öl“, so Vogel. Die beiden Lehrkräfte würdigten jeden Schüler mit einem Steckbrief und freuten sich, 30 Schüler im nächsten Schuljahr wieder an der Wimbergschule zu sehen, wenn sie in Klasse 10 ihren Mittleren Bildungsabschluss anstreben.

  • Über 200 Besucher bei der Abschlussfeier

Folgende Auszeichnungen gab es in Klasse 9: Einen Preis erhielten Fatema Akhtari, Alisha Jakobi, Laura Knauer, Jessica Lanca Da Silva, Mathilde Schoss und ein Lob ging an Jennifer Bianco, Sandra Feichter, Jakob Haag, Nicolas Hein, Michelle Isenberg, Dominik Klein, Lea Schroth, Tim Umbeer, Laura Volz sowie Jannik Wegner.

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Die Zehntklässler feiern ihren Mittleren Bildungsabschluss

Die Zehntklässler feierten am 19. Juli in der Schule ihren Abschluss. Es hatten zwar auf Grund der erhöhten Anforderungen im Vergleich zum Hauptschulabschluss nicht alle bestanden, aber immerhin 24 Schüler durften ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. „Damit öffnen sich nun Türen für euch“, betonte Schulleiter Markus Schwämmle.

Die Elternvertreter Elena Heese und Johannes Rauthe bedankten sich bei Daniela Kästel und Carla Mastrippolito, die die Klasse im Tandem geleitet hatten. Ein ganz besonderer Dank ging an Schulsekretärin Dagmar Iwanek. „Wenn sie ans Telefon geht, fängt der Tag für mich schon gut an“, so Heese und sie schloss mit den Worten: „Wir hoffen von Herzen, dass die Wimbergschule noch sehr lange auf dem Wimberg bleiben darf.“

Nach der offiziellen Zeugnisübergabe saßen alle noch bei schönstem Sommerwetter und einem leckeren Fingerfood-Büffet auf dem Pausenhof zusammen und ließen die Zeit Revue passieren.

In Klasse 10 wurden folgende Schüler geehrt: Jelena Garbarukow und Noah Hammann bekamen einen Preis, Fabio Heeese, Lorien Horst, Kim Lahmann, Ruben Pfeiffer und Anika Pfizenmaier ein Lob.

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Information zur neuen Klasse 5 (im Schuljahr 2019/20)

Am Donnerstag, 11.07. fand der Elternabend für die neuen Fünftklässler an der Wimbergschule statt. Durch die Genehmigung einer Kombiklasse ist es möglich, die angehenden Werkrealschüler besonders individuell in einer kleinen Lerngruppe zu fördern und sie so behutsam Schritt für Schritt an das Ziel Mittlere Reife heranzuführen.

Das Kollegium der Wimbergschule heißt die neue Klasse 5 willkommen!

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VERA 8 2019: Schüler der Wimbergschule schneiden überdurchschnittlich ab

Entgegen dem Trend von verschlechterten Schülerleistungen in den landes- und bundesweiten Vergleichsarbeiten haben die Schüler der Wimbergschule überdurchschnittlich gute Ergebnisse erreicht.

Fach Deutsch

Im aktuellen Testdurchlauf 2019 der 8. Klassen VERA Vergleichsarbeiten konnten die Schülerinnen und Schüler im Testbereich Rechtschreibung 56% der Aufgaben richtig lösen. Die Durchschnittsleistung aller Werkrealschüler des Landes lag bei 48%.

Im Bereich Lesekompetenz erreichten die Schülerinnen und Schüler mit 53% der richtigen Lösungen ein besseres Ergebnis gegenüber 40% des Landesdurchschnittes.

Fach Englisch

Im Bereich Hörverständnis im Fach Englisch erreichten die Schülerinnen und Schüler 60% gegenüber 49% Landesschnitt. Beim Leseverständnis konnten sie immerhin 51% gegenüber 44% im Schnitt erreichen.

Fach Mathematik

Am besten schnitt die Klasse im Fach Mathematik ab. Mit 55% richtig gelösten Aufgaben gegenüber von 42% im Landesdurchschnitt. Die Schülerinnen und Schüler der Wimbergschule erzielten damit 13% mehr oder schnitten fast eine Zeugnisnote besser ab.

Besonders beachtlich sind die Ergebnisse, da die VERA Vergleichsarbeiten für die Werkrealschüler am schwierigsten zu bewältigen sind. Die Testverfahren sind für die Schüler aller weiterführenden Schularten konzipiert, dass heißt auch für die Schüler der Realschule und des Gymnasiums. Viele der abgefragten Inhalte sind im Lehrplan der Werkrealschule noch nicht behandelt worden. Trotz dieser erschwerten Bedingungen zeigten sich die Wimberger Schüler gut auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet.

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Drogenprävention mit dem Theaterstück „Die Geisterstunde“

Auch dieses Jahr hatten die Klassen 7 und 8 am 26. Juni die Möglichkeit das One-Woman-Theaterstück „Die Geisterstunde“ des Enri-Theaters Altensteig zu sehen. Das Thema „Drogen“ wurde von Schauspielerin Ester Heller so realistisch rüber gebracht, dass die beinahe 50 Schülerinnen und Schüler fassungslos waren und das eben Gesehene im anschließenden Gespräch mit der Schauspielerin und Norbert Held von der Präventionsstelle der Polizei in Calw verarbeiteten konnten. Es wurden viele Fragen zum Inhalt, aber auch zur schauspielerischen Leistung von Ester Heller gestellt. Ein Siebtklässler war besonders davon beeindruckt, wie realistisch die Gefühle der 18-jährigen Denise rüberkamen.

Im Theaterstück wurde die Jugend von Denise dargestellt, die geprägt war von häuslicher Gewalt, Einsamkeit, Kunst in Form von Gedichten, Bildern und Liedtexten, Alkohol, Joints bis hin zu Crystal Meth. Am Ende des Stückes konnte sie nur erlöst werden, wenn sie jemand finden würde, der eine Stunde am Tag künstlerisch tätig sei. Und die Schüler ließen nicht lange auf sich warten und erlösten Denise aus ihrer persönlichen Hölle. Die Schauspielerin ermutigte die Schüler: „Macht aus eurem Leben ein wahres Kunstwerk.“

Ein herzlicher Dank geht an die AOK Nordschwarzwald, die es ermöglichte, dass alle Schülerinnen und Schüler das Theaterstück kostenlos sehen konnten.

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Wimbergschule erhält Urkunde für Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2018

Im Kalenderjahr 2018 legten wieder viele Schülerinnen und Schüler der Wimbergschule das Sportabzeichen ab.

Im Unterricht konnten die sportbegeisterten Kinder schon viele Disziplinen, wie zum Beispiel das Seilspringen für Koordination oder Standweitsprung für Kraft trainieren und die Leistungen erbringen.

Im Juli 2018 fuhren dann alle Schülerinnen und Schüler der Schule nach Stammheim ins Freibad, um den Schwimmnachweis zu erbringen und die Leistungen in Schnelligkeit und Ausdauer zu erfüllen und einen schönen Tag zu verbringen.

Bei den Bundesjugendspielen am 4. Oktober 2018 konnten die Schüler ihre Leistungen fürs Sportabzeichen verbessern.

Im Zuge der Bundesjugendspiele im Oktober 2018 konnten dann viele Schülerinnen und Schüler auf dem angrenzenden Sportplatz die Leistungsanforderungen für Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination ergänzen und verbessern.

Am Ende des Kalenderjahres konnten dann

  • 15 goldene,
  • 20 silberne und
  • 30 bronzene

Abzeichen überreicht werden.

Dazu gratulieren wir.

Auch in diesem Kalenderjahr werden sich wieder viele Schülerinnen und Schüler das Sportabzeichen erarbeiten. Viel Erfolg dafür!

Hier geht’s zur Urkunde

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Exkursion der Klassen 9 zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof

Dem Grauen und Leid hautnah nachgespürt

Am 25. Juni unternahmen 41 Neuntklässler zusammen mit ihren Klassenlehrern Anna Kastner und Thomas Vogel eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof in den Vogesen. Begleitet wurden sie von Fachlehrer Corvin Kröhnert. Als der Bus die letzten Serpentinen zur KZ-Gedenkstätte in über 800 Metern Höhe hinauffuhr, fragte eine Schülerin, warum das Konzentrationslager so abgelegen auf einem Berg gebaut worden war. In der Tat, durch diese Abgeschiedenheit, konnte das NS-Regime sogenannte Nacht- und Nebel-Häftlinge töten, ohne Spuren zu hinterlassen. Außerdem war der nahegelegene Steinbruch der Ort, an dem sich die Häftlinge zu Tode schuften mussten. 1941 wurde das Konzentrationslager errichtet, in dem über 22 000 Menschen zu Tode kamen, nachdem Frankreich 1940 von Hitlerdeutschland besiegt worden war.

Bereits auf der Hinfahrt erklärte Herr Vogel den Schülern die besondere Beziehung von Calw zum KZ Natzweiler-Struthof. Denn in den letzten Kriegsmonaten bestand in Calw ein Außenkommando des Lagers, in dem 199 jüdische Frauen für die Kriegsindustrie arbeiten mussten. „Ihr bekommt eine exklusive Führung“, antwortete Herr Vogel schmunzelnd auf die Frage, ob es auch eine Führung auf Deutsch geben würde. Die deutschsprachige Führung bestand nachher aus den drei Lehrkräften, die mit jeweils 13 bis 14 Schülern über das KZ-Gelände gingen und die wichtigsten Dinge erklärten. Dass an diesem Besichtigungstag der bisher heißeste Tag des Jahres war, zeigte den Jugendlichen eindrucksvoll, wie die Häftlinge bei stundenlangem Appell leiden mussten. Besonders grausam blieb den Schülern der doppelte Stacheldrahtzaun, der Galgen, das Krematorium, Block 13 mit seinen Menschenversuchen, die Aschegrube und die winzigen Verließe im Gefängnisbau, die für Hinrichtungskandidaten bestimmt waren, in Erinnerung.

Nach zweieinhalb Stunden intensiver Eindrücke ging es wieder auf die Heimfahrt. Als der Bus auf der Autobahn zwischen Karlsruhe und Pforzheim einen 20 Kilometer langen Stau auf der Gegenfahrbahn passierte, waren alle froh, dass uns dies am Morgen erspart geblieben war. Kurz vor dem Erreichen der Schule bedankte sich Lukas Goll im Namen der Gruppe beim Busfahrer vom Reisebüro Maier. Dieser gab das Lob nachher den Lehrkräften zurück und meinte, er habe schon lange keine solch angenehme Schülergruppe mehr gefahren. Den beiden Klassenlehrern tat dies sichtlich gut, da sie mit den beiden Klassen auch schon ganz andere, unangenehme Situationen bei Busfahrten erlebt hatten.

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